Drommel Consulting Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds

Das sollten sie wissen

 

Ein geschlossener Fonds ist eine unternehmerische Beteiligung und bietet die Möglichkeit sich an einer renditeträchtigen und steuerintelligenten Investition zu beteiligen. In diesen investiert eine begrenzte Zahl von Investoren ein vorgegebenes Eigenkapital zur Finanzierung eines größeren Projektes. Der Fonds wird geschlossen, wenn die erwünschte Eigenkapitalquote erreicht ist. Im Gegensatz zu Aktien oder offenen Fonds geht es bei geschlossenen Fonds nicht um die Finanzierung eines zeitlich unbegrenzten und unbestimmten Vorhabens. Im Zentrum des Geschäftsmodells steht typischerweise eine projekt- und objektbezogene, zeitlich befristete Investition überwiegend in Sachwerte. Geschlossene Fonds sind im Regelfall als GmbH & Co. KG organisiert. Mit dem Erwerb seiner Beteiligung wird der Anleger steuerlich und haftungsrechtlich zum Kommanditgesellschafter und Mitunternehmer mit allen Chancen und Risiken. Geschlossene Fonds unterliegen somit den Regelungen von HGB und GmbH-Gesetz.

 

An einem geschlossenen Fonds beteiligen sich nicht selten mehr als tausend Anleger. Um den Verwaltungsaufwand zu begrenzen, beteiligen sich die Anleger in der Regel über einen Treuhänder, der ihre Gesellschafterrechte grundsätzlich weisungsgebunden ausübt, sofern sie dies nicht – z.B. in einer Gesellschafterversammlung – persönlich tun.

 

Geschlossene Fonds werden von Anbietern, den Emissionshäusern, konzipiert und gestaltet. Mit dem Erwerb seiner Beteiligung wird der Anleger steuerlich und haftungsrechtlich zum Mitunternehmer.

 

Die Anteile an einem geschlossenen Fonds werden zu einem ebenfalls vorher festgelegten Preis – der sogenannten Mindestbeteiligungssumme ausgegeben. Sie liegt in der Regel zwischen fünf und 25.000 Euro pro Anteil.

 

Geschlossene Fonds werden sowohl als Publikumsfonds als auch als Private Placements angeboten. Erstere werden vornehmlich über Banken und Sparkassen sowie über freie Finanzdienstleister öffentlich angeboten. Private Placements werden – wie der Name schon sagt – dagegen nur einem sehr kleinen Kreis von Großinvestoren angeboten. Die Beteiligungssummen sind entsprechend höher als bei Publikumsfonds.

 

Ist der Investmentgegenstand vollständig finanziert, so werden keine weiteren Anteile veräußert. Der Fonds wird geschlossen. Weitere Beschreibung zu der Begrifflichkeit des geschlossenen Fonds können Sie dem Link Wikipedia: Geschlossener Fonds entnehmen.